Mittwoch, 4. Juli 2018

Jakobspilgern - Eine alte Idee

Von Heilbronn nach Santjago?

Es muss Anfang der 90er Jahre gewesen sein, als ein Freund mir vom Jakobsweg erzähle. Irgendwie ist er während seines Architekturstudiums bei der Beschäftigung mit den mittelalterlichen Kathedralen auf das Thema gestoßen.
Ich war fasziniert. Zu Fuß durch halb Europa? Großartig!
Aber keine Sache von hoher Priorität.

Wirft man einen Blick auf die Statistiken, scheint zu dieser Zeit der Pilgerweg ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Wegstrecke klang machbar, der Verlauf führt durch Regionen, die als vergleichsweise sicher angesehen werden dürfen. Es sollte aber noch rund zwanzig Jahre bis zum ersten Schritt dauern.
Auf längeren Wanderungen in Nordschweden (Kungsleden), dem Westweg oder dem Schluchtensteig im Schwarzwald mit Übernachtungen unter einfachsten Bedingungen gewann ich die notwendige Erfahrung mit den Strecken, dem Gepäck und allen denkbaren Witterungen zurecht zu kommen.
Vieles hat sich in dieser Zeit gewandelt. Karte und Kompass sind nur noch das Backup für Notfälle, das Handy ersetzt einen erheblichen Anteil der Ausrüstung.
Ich habe gelernt vieles weg zu lassen.

Mehr darüber auf der Seite Ausrüstung

Hier geht es zur groben Streckenplanung.

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